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Die private Energiewende der Familie Strüby

Die private Energiewende der Familie Strüby

Gemein­sam mit EWS hat Fami­lie Strüby ihre Vision vom weit­ge­hend strom­aut­ar­ken Haus in die Tat umge­setzt. Seit diesem Früh­ling erzeu­gen 55 Pho­to­vol­ta­ik­pa­nels Öko­strom, der in die haus­ei­gene Bat­te­rie ein­ge­spei­chert und selbst­be­stimmt ver­wal­tet wird. Dank der Kom­bi­na­tion von Solar­an­lage, Ener­gie­spei­cher und Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tem hat der Drei­per­so­nen­haus­halt im Som­mer­halb­jahr 73 Pro­zent des Bedarfs mit Strom aus Eigen­pro­duk­tion decken und über 4’500 kWh ins Netz ein­spei­sen können; den Ener­gie­ver­brauch der beiden Elek­tro­au­tos mit­ein­ge­rech­net. Franz-Xaver Strüby ist zufrie­den: «Ich gehe davon aus, dass wir übers ganze Jahr 5’000 kWh mehr Strom pro­du­zie­ren, als wir ver­brau­chen. Auch wenn wir im Winter mehr Strom aus dem Netz von EWS bezie­hen müssen.»

Eine Inves­ti­tion, die sich aus­zahlt
Als Ökonom und Inge­nieur beschäf­tigt sich Franz-Xaver Strüby auch mit den Themen Ener­gie­wende und Nach­hal­tig­keit. Für ihn ist klar, dass die Gesell­schaft umden­ken muss: «Die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten sind vor­han­den. Nutzen wir sie also und leis­ten einen Bei­trag, damit unsere Kinder und Enkel auch noch in einer gesun­den Umwelt leben können.» Die aut­arke Ener­gie­ver­sor­gung lohnt sich auch wirt­schaft­lich. Fami­lie Strüby zahlte früher für Heizöl, Benzin und Strom aus dem öffent­li­chen Netz rund 9’000 Fran­ken jähr­lich. In circa 10 Jahren werden die Kosten für die Umrüs­tung ihres Hauses (Wär­me­pumpe, Solar­an­lage, Bat­te­rie) abge­schrie­ben sein. «Mit dieser Inves­ti­tion kann ich nichts falsch machen und trage meinen Teil zur Ener­gie­wende bei», hält der Bau­herr und Unter­neh­mens­be­ra­ter Strüby fest und ergänzt: «Gemein­sam mit EWS haben wir die pas­sende Lösung gefun­den. Ich habe EWS alle Daten und meine Ideen zuge­stellt und im Gegen­zug ein Kon­zept erhal­ten, das auf­zeigt, wie unser Zuhause opti­mal aus­ge­rüs­tet werden kann.»

Son­nen­strom rund um die Uhr nutzen
Die Erfah­run­gen seit Inbe­trieb­nahme der auto­no­men Strom­ver­sor­gung im letz­ten Früh­ling sind posi­tiv. «Wir haben im Keller das Bat­te­rie­spei­cher­sys­tem E3/DC ein­ge­baut. Unsere Solar­an­lage mit eige­nem Ener­gie­spei­cher und Ener­gie­ma­nage­ment im Haus erhöht den Eigen­ver­brauchs­an­teil und die Unab­hän­gig­keit vom Strom­netz. Das Bat­te­rie­sys­tem spei­chert tags­über die über­schüs­sige Ener­gie. In der Nacht nutzen wir sie zum Betrei­ben der Wär­me­pumpe und zum Leben im Haus. Der Strom aus Eigen­pro­duk­tion reicht für rund 24 Stun­den, vor­aus­ge­setzt die gröss­ten Ver­brau­cher wie zum Bei­spiel die Hei­zung werden her­un­ter­ge­fah­ren», schil­dert Franz-Xaver Strüby das Ener­gie­ma­nage­ment in seinem Haus.


In circa 10 Jahren werden die Kosten für die Umrüs­tung ihres Hauses (Wär­me­pumpe, Solar­an­lage, Bat­te­rie) abge­schrie­ben sein.

Produktions- und Verbrauchsgraphiken

Aut­arke Ver­sor­gung als neuer «Fami­li­en­sport»
Ihre Lebens­weise hat die Fami­lie nicht gross ändern müssen. Ausser dass Abwasch­ma­schine und Wasch­ma­schine dann gestar­tet werden, wenn die Sonne scheint und nicht mehr in der Nacht. Seine Frau habe das Pro­jekt eines aut­ar­ken Zuhau­ses «anfangs ein­fach» mit­ge­tra­gen, heute freue sie sich sehr, ihr Auto mit Son­nen­strom tanken zu können. Das Ehe­paar Strüby spricht sich ab, wer an wel­chem Tag die 80 kWh grosse Bat­te­rie der Elek­tro­au­tos auf­lädt, denn das «Voll­tan­ken» benö­tigt ca. 7 Stun­den. «Wir kommen gut anein­an­der vorbei. Eine Ladung reicht bei mir sicher für 2 Tage aus», sagt Franz-Xaver Strüby. Auch für die Toch­ter ist die Umstel­lung kein Pro­blem. Im Gegen­teil: Die ganze Fami­lie will die Eigen­ver­sor­gung mit Ener­gie vor­an­trei­ben und über­prüft die Daten regel­mäs­sig auf dem iPad.